Limes

    Der römische Limes (auch Pfahlgraben oder Pohl genannt) bestand in der Zeit zwischen 90 und mindestens bis 260 nach Christus. Er wurde in mehreren Schritten ausgebaut; im GEiserne und bronzene römische Fundstücke aus der archäologischen Untersuchung von 1893 am Kleinkastell Maisel (Material im Saalburgmuseum, Bad Homburg; Foto: Helmut Müller).emeindegebiet befinden sich Reste der früheren sogn. „Hinteren Linie“ und der späteren „Vorderen Linie“. Der Verlauf der letzteren gehört mit seinen Kastellen und Turmresten seit 2005 zum Weltkulturerbe der UNESCO. Er ist mit seinem westlichen Teil Gemeinde- und sogar KrEingangsportal des Limeserlebnispfades am Dornsweg in Glashütten (Foto: Rainer Meschkat).eisgrenze und zieht östlich der B8 mitten durch das Gemeindegebiet. Neben den Resten der Wachttürme haben besondere Bedeutung das Kastell Maisel, der Pfeilerbau im Emsbachtal und das Kastell Kleiner Feldberg. Seit 2008 betreut die Limeserlebnispfad Hochtaunus gGmbH die Strecke von Glashütten bis Ober-Mörlen. Der Eingangspavillon am Ortsausgang von Glashütten bietet reiche Informationen zur Historie, auch über die Römerzeit hinaus.