Glashütten

    Der Ort Glashütten entwickelte sich aus einem Glashüttenbetrieb, der in der ZeiDas Ortswappen der noch selbständigen Gemeinde Glashütten zeigt seit 1816 drei Kiefern. Die Kiefer war ein sog. „Pionierbaum“, der nach Abholzungen gepflanzt wurde. (Aus: Hermann Knodt, Hessisches Wappenbuch 1956).t von 1675 bis 1686 am Stockborn (heute unterhalb der Straße „In den Wiesen“) gearbeitet hat. 12 Siedler, davon einige Glasmacher, durften sich in den schon vorhandenen Hütten niederlassen.

    WDas Gasthaus „Zur Krone“, im Familienbesitz seit der Gründung des Ortes 1685 (Postkarte von 1916).ichtig war eine Gastwirtschaft, da durch die vorbeiziehende Landstraße viele Reisende im Ort Station machten. Die Wirtschaft „Zur Krone“ war von 1685 bis 1982 das erste Haus am Platze, dem sich weitere Hotels, Gastwirtschaften, Pensionen und Cafés zugesellten.

    Glashütten hatte im Gegensatz zu Oberems und Schloßborn kDas frühere Glashütter Schwimmbad heute (Foto: Kart Breitung).einen eigenen Gemeindewald und war ein armes Dorf, bevor der Fremdenverkehr einen gewissen Wohlstand brachte. 1935 wurde ein Schwimmbad gebaut, dessen Gebäude aber bereits 1955 abgerissen wurden.

    1967 erhielt der Ort die Auszeichnung als staatlich anerkannter Luftkurort, deren Bedingungen er aber ab den 80er Jahren nicht mehr erfüllte. Heute ist Glashütten ein begehrtes Wohngebiet mit zahlreichen Dienstleistungsunternehmen.