Schulen

    Kulturträger in den kleinen Dörfern waren früher ausschließlich die KircheBild der Schloßborner Schule/Rathaus; von Marianne Quinten-Rattay gemalt für die Feier 175 Jahre Schloßborner Schule 1988 (aus: Ute Jope, Geburtstagszeitung 1988).n und Schulen. In Schloßborn erstmals erwähnt wird 1671 ein Schullehrer; wo der Unterricht stattfand, ist nicht bekannt. 1766 stand ein Schulhaus an der Stelle des späteren Rathaus- und Schulgebäudes, das 1821 als einstöckiger Bau nachgewiesen ist. Er wurde 1844 aufgestockt und mit einer Lehrerwohnung ausgestattet. Heute dient die alte Schule dem Heimat- und Geschichtsverein als Museum.
    2004 wurde mit dem Bau der neuen Grundschule begonnen, die im Jahr 2005 bezogen und am 02.06.2005 feierlich eingeweiht wurde.

    In Glashütten soll erster Unterricht im 1685 neu gegründeten Dorf ab 1726 durch einen Geistlichen aus Ilbenstadt erteilt worden sein. Ab 1800 hat es ein eigenes Schulhaus im Besitz der Zivilgemeinde gegeben, das zusammen mit HiDie alte Glashütter Schule wird abgerissen. Der Vorbau zur Straße diente unterschiedlichen Zwecken, u.a. als Poststelle und als Jugendraum (Foto: Uwe Berg).rtenhaus und Backhaus am jetzigen Schulpfad stand. Die alte Schule, die im Jahre 2011 abgerissen worden ist, war 1846 erbaut und 1902 um eine Lehrerwohnung aufgestockt. Seit 1963 gibt es die neue Grundschule am Brünnchen, die Hans Christian Andersen-Schule.

    Die Oberemser Schulkinder mussten im 17. Jh. wechselnd nach Kröftel oder sogar Oberrod zum Unterricht gehen. 1743 wurde am Ortsrand von Oberems ein einstöckiges Hirtenhaus notdürftig aufgestockt und als Schule eingerichtet. Der dringend notwendige Neubau von 1855 diente noch bis zur Auflösung des Schulstandortes Oberems zunächst als Volksschule, später als Grundschule. Einschulung eines neuen Jahrgangs in Oberems. Die großen gebackenen Brezeln waren besonders im Usinger Land zu diesem Anlass ein übliches Geschenk (Foto: Privatbesitz Jürgen Geiß).Seit 1970 fahren die Oberemser Kinder mit dem Bus nach Glashütten.

    In allen Ortsteilen mussten früher die Lehrer neben dem Unterricht weitere Dienste tun, vor allem im kirchlichen Bereich, wie z.B. Orgelspielen, Vorsänger im Gottesdienst, Läuten der Glocken, Küsteraufgaben. Oft geht die Gründung von Gesangvereinen auf das kulturelle Engagement der Lehrer zurück.