WaldGLASweg

    Am nördlichen Ortsende von Glashütten biegt im rechten Winkel von der B8 der Dornsweg nach Osten hin ab und führt zwischen den beiden Versorgungsmärkten dem ehemaligen Limesverlauf folgend in den Wald.

    Seit dem Jahr 2005 gehört der römische Limes zum Weltkulturerbe der UNESCO. Im Gebiet der Gemeinde Glashütten begrenzt er westlich der B8 den Ortsteil Schloßborn und damit auch den Hochtaunuskreis, östlich der B8 ist er Gemarkungsgrenze zwischen den Ortsteilen Oberems und Glashütten. Eine besonders interessante Strecke wurde als Limeserlebnispfad ausgewiesen, der in Glashütten am Dornsweg beginnt und sich bis nach Ober-Mörlen erstreckt. Im Jahre 2008 wurde die Limeserlebnispfad Hochtaunus gGmbH gegründet, die neben der Information für Besucher u.a. der Sicherung und Unterhaltung von Bodendenkmälern, deren Erforschung und Dokumentation im Bereich des Hochtaunuskreises dient.  Im Jahr 2011 wurde am Dornsweg ein überdachter Pavillon errichtet, der in Wort und Bild alle Informationen zu dem spektakulären Bodendenkmal Limes vermittelt. Vom Beginn an waren auch die drei mittelalterlichen Glashüttenstandorte im Limesbereich, die in den Jahren 2000 bis 2005 durch Dr. Peter Steppuhn archäologisch erforscht worden sind, in das Konzept des Limeserlebnispfades eingeschlossen. Da auf der Strecke bis hin zur konservierten Glashütte "An der Emsbachschlucht" die römischen Wall- und Grabenanlagen kaum mehr zu sehen sind, entwickelte die Glashütter Keramikerin Ines Nickchen die Idee eines waldGLASwegs, der mit künstlerischen Mitteln und moderner Technik insbesondere die Glasherstellung im Taunus erlebbar machen soll. Historische Informationen, Beratung und Texte lieferte Ingrid Berg. Die praktische Umsetzung erfolgte durch die Staatliche Fachschule (Technikerschule) für Bau - Glasbautechnik Vilshofen a.d. Donau, konkret durch Fachoberlehrer Andreas Hart mit seinen Studenten.

    Der waldGlasweg war ursprünglich ein Projekt des Kulturkreises Glashütten e.V. und wurde am 09.08.2013 eröffnet. Im Jahre 2016 wurde er mit allen Rechten und Pflichten von der Zivilgemeinde Glashütten übernommen.

    Station 1 Erwachen


    Station II Türen schließen - Türen öffnen
    Station III Seit wann gibt es Glas?
    Station IV Wegweiser
    Station V Glasrast
    Station VI Leben auf der Glashütte
    Station VIIAlte Glasöfen

    Station I
    Urheberin der dargestellten Glasinstallation: Ines Nickchen
    Foto: Rainer Meschkat
    Station II
    Keramik: Ines Nickchen
    Foto: Rainer Meschkat
    Station III
    Urheberin der dargestellten Glasinstallation: Ines Nickchen
    Foto: Rainer Meschkat
    Station IV
    Urheberin der dargestellten Glasinstallation: Ines Nickchen
    Farbige Bleiverglasung: Simon Wiehl
    Foto: Rainer Meschkat
    Station V
    Urheberin der dargestellten Glasinstallation: Ines Nickchen
    Foto: Rainer Meschkat
    Station VI
    Urheberin der dargestellten Glasinstallation: Ines Nickchen
    Foto: Rainer Meschkat
    Station VII
    Foto: Rainer Meschkat

    Das gläserne Schild am Friedhof unterhalb der Station I des waldGLASwegs nennt die wichtigsten Förderer des Projektes.

    Beigestelltes Glasschild
    Überblick über die Stationen u. Förderer

    Beigestelltes Glasschild
    Foto: Rainer Meschkat

    Text auf dem beigestellten Glasschild:

    waldGLASweg am Limeserlebnispfad

    Station I         Erwachen

    Station II        Türen schließen – Türen öffnen Friedhofskapelle | 100 m

    Station III       Seit wann gibt es Glas | 650 m

    Station IV       Wegweiser | 750 m

    Station V        Glasrast | 1.150 m

    Station VI       Leben auf der Glashütte | 1.300 m

    Station VII      Alte Glashütte | 1.350 m


    Wir danken den Sponsoren und den Ausführenden:

    - Stiftung Flughafen/Frankfurt/Main für die Region
    - Limeserlebnispfad Hochtaunus gGmbH
    - Taunussparkasse
    - Naturpark Taunus

    Idee und künstlerische Gestaltung:

    - Ines Nickchen

    Historische Beratung und Texte:

    - Ingrid Berg

    Ausführung:

    - Fachschule für Glasbautechnik Vilshofen
    - Kulturkreis Glashütten e.V.


    Zusätzlich unterstützt wurde die Entstehung des waldGLASwegs durch:

    - Hochtaunuskreis
    - Gemeinde Glashütten
    - waldGLASweg-Team