Allgemeiner Schutz von Natur und Landschaft

    Auszug aus dem Naturschutzgesetz BNatSchG:

    Eingriffe in Natur und Landschaft im Sinne dieses Gesetzes sind Veränderungen der Gestalt oder Nutzung von Grundflächen oder Ver änderungen des mit der belebten Bo-denschicht in Verbindung stehenden Grundwasser spiegels, die die Leistungs- und Funktionsfähigkeit des Naturhaushalts oder das Landschafts bild erheblich beeinträchtigen können.“

    Basis ist das Gesetz zum NATURSCHUTZ und der LANDSCHAFTSPFLEGE vom 20. Dezember 2010 sowie das BAUGESETZBUCH. Wir bitten alle Gartenliebhaber und Grundstücks-Eigen tümer darauf zu achten, dass die geltenden Gesetze eingehalten werden:

    • Keine Hütten
    • Keine Zäune – Hecken sind erlaubt
    • Keine Lagerstätte für Müll, Unrat oder sogar KFZ – Schrott-Teile
    • Holzlagerung zum Eigenbedarf max. 40 m³

    Aus aktuellem Anlass, dem Vorfall „Im Hinterfeld“ in Schloßborn am 27.12.2017, erinnern wir an die Zulässigkeit der Nutzung der Grundstücke im Außenbereich. Dort wurden in einer 80 qm großen Hütte, die zum Teil unter-kellert war, Marihuana Pflanzen (>200) gezüchtet. Unabhängig von dieser Straftat ist Heizöl ausgelaufen und ein Umweltschaden entstanden. Aggregate und mehrere Behälter für Heizöl wurden widerrechtlich auf dem Grund-stück gelagert.

    Wir bitten alle Eigentümer und Pächter um Verständnis, dass wir Sie alle auffordern, ihre Grundstücke nicht verwahrlosen zu lassen. Bitte entfernen Sie Unrat und Müll. Eigentü mer sind verpflichtet, nach dem Rechten zu sehen. Erhebliche Beeinträchtigungen von Natur und Landschaft sind vom Verursacher bzw. Eigentümer vorrangig zu vermeiden. Wir möchten warnend auf den §69 Bußgeld- und Strafvorschriften des BNatSchG gegenüber den Eigentümern hinweisen.