Die anonyme Bestattung

    „Anonym“ kommt aus dem griechischen „anonymos“ und bedeutet „namenlos“.

    Um die Anonymität bei einer solchen Bestattung zu gewährleisten, wird auf eine namentliche Kennzeichnung der Grabstelle verzichtet; außerdem wird die Bestattung unter Ausschluss der Öffentlichkeit durchgeführt. Die genaue Lage ist nur der Friedhofsverwaltung bekannt.

    Selbstverständlich kann auch bei einer anonymen Bestattung eine Trauerfeier in der Trauerhalle stattfinden.  Durch eine Trauerfeier können Sie gemeinsam des Verstorbenen gedenken. Die anschließende Begleitung zur Grabstätte mit dem Herablassen der Urne fällt in diesem Fall weg.

    Viele Angehörige bemerken erst später, dass ihnen eine individuelle Grabstelle als Ort der Trauer fehlt. Die Entscheidung einer anonymen Bestattung sollte also sehr gut durchdacht werden, da sie nicht mehr rückgängig gemacht werden kann.