Die „Aufsichtsbehördliche Genehmigungen“

    der Haushaltssatzung und des Haushaltsplan 2017 liegen endlich vor!

    Am letzten Arbeitstag vor ihrem Osterurlaub am Montag, den 3. April, konnte Frau Bürger­meisterin  Bannen­berg die Genehmigung der Kommunalaufsicht entgegennehmen. Ohne einen genehmigten Haushalt darf die Gemeinde nicht:

      • neue Vorhaben, die im Vorjahr noch nicht im Haushalt standen, beginnen; 
      • freiwillige Leistungen zahlen (z. B. Zuschüsse an Vereine); 
      • im Stellenplan des Vorjahres nicht vorgesehene neue Stellen besetzen.

      Die Einschränkung trifft vor allem Investitionsprojekte im Finanzhaushalt. Wurden für sie im Vorjahr weder Mittel noch Verpflichtungsermächtigungen zur Verfügung gestellt, so können sie unter der vor­läufigen Haushaltsführung nicht begonnen werden. Das ist auch der Grund, warum im 1. Quartal keine neuen Projekte begonnen werden konnten. Nur Aufgaben, zu denen die Gemeinde rechtlich ver­pflichtet ist, dürfen getätigt werden.

      Die Haushaltssituation wurde erfreulicherweise gut beurteilt. Das ordentliche Ergebnis ge­genüber den Vorjahren stellt sich deutlich besser dar. Die Ergebnisplanung bis 2020 weist zudem eine positive Entwicklung aus.
      Die Vorschriften der Finanzplanungserlasse des Lan­des Hessen (von 2014, 2015, 2016) wurden vollumfänglich erfüllt. Das Haushaltsvolumen beträgt im Ergebnishaushalt 11,06 Mio. Euro und im Finanzhaushalt 1,65 Mio Euro.


      Der Stand der Schul­den wurde seit der Amts­übernahme im Februar 2015 von Frau Bürgermeisterin Ban­nenberg weiterhin ab­gebaut.

      Bedauerlich ist eine „ge­erbte“ Altlast: Aus den Jahren 2009 bis 2014 be­stehen noch kumu­lierte Defizite, die sich auf 1,1 Mio. Euro summieren. In einem von der Kommu­nalauf­sicht akzeptierten Ab­baupfad von 10 Jahren soll das Defizit in dieser Zeit ausgeglichen werden. Trotz dieser Altlast wurde die Kreditaufnahme für die Mehrzweckhalle geneh­migt. Dass diese langfristigen, nachhaltigen Investitionen zur Gewährleistung des Brandschutzes nicht ohne Kredite zu leisten sind, wurde der Gemeinde zugestanden.

      Es ist nicht einfach, allen Anforderungen gerecht zu werden. Es wird sogar zu einer höheren Kosten­deckungs­quote bei freiwilligen Angeboten der Gemeinde hingewiesen. Leider können die vielseitigen Wünsche der Bürger nicht alle erfüllt werden. Aber wir bemühen uns darum, Glashütten auch weiter­hin lebenswert zu gestalten. Des­halb freuen wir uns über den jetzt genehmigten Haushalt, weil wir dadurch mit den geplanten Investitionen begin­nen können.