Bauen

Inkrafttreten des Bebauungplanes "Am Silberbach"

Bekanntmachung

Bauleitplanung der Gemeinde Glashütten, Ortsteil Schloßborn
Bebauungsplan „Am Silberbach“ – 1. Bauabschnitt

Inkrafttreten des Bebauungsplanes

Die Gemeindevertretung der Gemeinde Glashütten hat in ihrer Sitzung am 27.01.2022 den Bebauungsplan „Am Sil-
berbach“ – 1. Bauabschnitt gemäß § 10 Abs. 1 Baugesetzbuch (BauGB) sowie § 9 Abs. 4 BauGB i. V. m § 91 Abs. 1
und 3 Hessische Bauordnung (HBO) und § 37 Abs. 4 Hessisches Wassergesetz (HWG) als Satzung beschlossen und
die Begründung hierzu gebilligt. Der räumliche Geltungsbereich des Bebauungsplanes umfasst in der Gemarkung
Schloßborn, Flur 6, die Flurstücke 47/2, 48, 49, 50, 52/1, 53, 54/1, 56/1, 57, 58, 59/1, 106 teilweise, 107, 108, 109,
110, 111, 112, 113, 114 teilweise und 163 (Plankarte 1). Darüber hinaus werden in der Gemarkung Schloßborn, Flur
1, das Flurstück 1 teilweise und in der Flur 3 das Flurstück 17 teilweise in den Geltungsbereich einbezogen (Plankarten
2 und 3) und der Planung als externe Ausgleichsflächen für den artenschutzrechtlichen Ausgleich zugeordnet. Die
Lage des Plangebietes sowie die Abgrenzung der räumlichen Teilgeltungsbereiche kann den nachfolgenden Über-
sichtskarten entnommen werden.

Mit dem Bebauungsplan werden die bauplanungsrechtlichen Voraussetzungen für die städtebauliche Entwicklung ei-
nes Wohngebietes am südöstlichen Ortsrand von Schloßborn geschaffen. Das Planziel des Bebauungsplanes ist die
Ausweisung eines Allgemeinen Wohngebietes gemäß § 4 Baunutzungsverordnung (BauNVO) sowie die Sicherung
der zugehörigen Erschließung. Zur Wahrung einer geordneten städtebaulichen Entwicklung werden darüber hinaus
unter anderem Festsetzungen zum Maß der baulichen Nutzung, zur Bauweise und zu den überbaubaren Grundstücks-
flächen getroffen sowie bauordnungsrechtliche Gestaltungsvorschriften und wasserrechtliche Festsetzungen formu-
liert. Hinzu kommen Festsetzungen zur grünordnerischen Gestaltung und Eingriffsminimierung sowie die Regelung
des naturschutzrechtlichen und artenschutzrechtlichen Ausgleichs. Zur Kompensation des verbleibenden Biotopwert-
defizites erfolgt im Übrigen die Zuordnung von Teilflächen der Ökokontomaßname „Renaturierung der Nidda zwischen
Krachenburg und Dortelweil“ in der Stadt Bad Vilbel, Gemarkung Gronau, Flur 4, Flurstück 3/2.

Der Bebauungsplan tritt mit dieser Bekanntmachung in Kraft.

Der Bebauungsplan wird mit der Begründung und dem Umweltbericht sowie der zusammenfassenden Erklärung im
Rathaus der Gemeinde Glashütten, Schloßborner Weg 2, Bauamt, zu den allgemeinen Dienststunden der Verwaltung
zu jedermanns Einsicht bereitgehalten. Über den Inhalt wird auf Verlangen Auskunft erteilt.

Gemäß § 215 BauGB wird darauf hingewiesen, dass eine nach § 214 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 bis 3 BauGB beachtliche
Verletzung der dort bezeichneten Verfahrens- und Formvorschriften, eine unter Berücksichtigung des § 214 Abs. 2
BauGB beachtliche Verletzung der Vorschriften über das Verhältnis des Bebauungsplans und des Flächennutzungs-
plans und nach § 214 Abs. 3 Satz 2 BauGB beachtliche Mängel des Abwägevorgangs gemäß § 215 Abs. 1 BauGB
unbeachtlich werden, wenn sie nicht innerhalb eines Jahres seit dieser Bekanntmachung schriftlich gegenüber der
Gemeinde unter Darlegung des die Verletzung begründenden Sachverhalts geltend gemacht worden sind.

Gemäß § 44 Abs. 5 BauGB wird darauf hingewiesen, dass der Entschädigungsberechtigte nach § 44 Abs. 3 BauGB
Entschädigung verlangen kann, wenn die in den §§ 39 bis 42 BauGB bezeichneten Vermögensnachteile eingetreten
sind. Er kann die Fälligkeit des Anspruchs dadurch herbeiführen, dass er die Leistung der Entschädigung schriftlich bei
dem Entschädigungspflichtigen beantragt. Nach § 44 Abs. 4 BauGB erlischt der Entschädigungsanspruch, wenn nicht
innerhalb von drei Jahren nach Ablauf des Kalenderjahres, in dem die o.g. Vermögensnachteile eingetreten sind, die
Fälligkeit des Anspruchs herbeigeführt wird.

Glashütten, den 12.02.2022

Der Gemeindevorstand
der Gemeinde Glashütten

Thomas Ciesielski
Bürgermeister